Die FINALS am Abschlusstag: Tolle Stimmung und Leistungen in ausverkaufter Schwimmhalle

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Der letzte Finalabschnitt startete mit einem erneuten Sieg von Sarah Köhler (SG Frankfurt) über 800m Freistil. In 8:28,21 schwamm Sarah souverän und mit 12 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Celine Rieder (Neckarsulmer Sport-Union) zu ihrem dritten Titel dieser Meisterschaften.

Über die schnellen 100m Freistil der Damen wurde es spannend. Nach 50m lagen noch sechs Schwimmerinnen eng beieinander, die stärkste zweite Bahn hatte jedoch mit Abstand WM-Starterin Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union), die sich in 55,11 knapp gegen Lisa Höpink (SG Essen) durchsetzte.

Auch im 100m Freistil Finale der Männer wurde das Rennen auf den letzten Metern entschieden. Mit einer sehr starken zweiten Bahn holte sich Sprintass Damian Wierling (SG Essen) in schnellen 48.92 die Goldmedaille.

Über 200m Brust konnte die Deutsche Rekordhalterin Jessica Steiger (VFL Gladbeck 1921) erneute ihre Souveränität über diese Strecke zeigen. Vor Beginn an übernahm sie Führung und schwamm in 2:27,51 deutlich zum DM-Titel. Die Bronzemedaille konnte die erst 16-jährige Kim Herkle (SV Cannstatt) mit neuem Deutschen Altersklassenrekord von 2:29,09 für sich gewinnen.

In Abwesenheit von Titelverteidiger und WM-Viertplatzierten Philip Heintz, konnte sein Teamkollege Wassili Kuhn (SV Nikar Heidelberg) über 200m Lagen der Männer seinen ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse in 2:01,07 holen.

Eine eindeutige Gewinnerin gab es im 200m Schmetterling Finale der Damen, wo sich, wie nicht anders zu erwarten, Franziska Hentke (SC Magdeburg) in 2:08,47 deutlich gegen die Konkurrenz durchsetzte und so ihren 11ten Deutschen Meistertitel in Folge über diese Strecke holte.

Seinen ebenfalls dritten Titel dieser Meisterschaft erschwamm sich Florian Wellbrock (SC Magdeburg) über 400m Freistil der Herren. In 3:47,14 konnte er auch hier wieder einmal seine Stärke auf den letzten 100m ausspielen und gewann die Goldmedaille mit fast 5 Sekunden Vorsprung.

Den zweiten DM-Titel an diesem Nachmittag gab es für Damian Wierling (SG Essen) über 50m Schmetterling. In 23,80 konnte er 9 Hundertstelsekunden vor dem erst 17-jährigen Luca-Nik Armbruster (SG Dortmund) anschlagen.

Das Sprintfinale über 50m Rücken der Frauen stand im Zeichen der Riedemann-Schwestern. In 28,02 holte sich WM-Teilnehmerin Laura Riedemann (SV Halle Saale) die Goldmedaille, gefolgt von ihrer vier Jahren jüngeren Schwester Lena in 28,77.

Über 50m Burst der Männer gab es einen Überraschungssieg durch den erst 20-jährgen Melvin Imoudu (Potsdamer SV). In 27,52 konnte er WM-starter Fabian Schwingenschlögl hinter sich lassen und so seinen ersten Deutschen Meistertitel gewinnen.

Zum Abschluss wurde es nochmal schnell im Berliner Schwimmbecken. Über die Königsdisziplin 50m Freistil der Herren setzte sich Thomas Fannon (SG Stadtwerke München) an die Spitze des Feldes und holte sich die Goldmedaille in 22,44, knapp vor Artem Selin (Nübad-Flipper) in 22,54.

Nach den Vorläufen fiel bereits eine Staffelentscheidung. Über 4x100m Lagen Mixed konnte das Team der Neckarsulmer Sport-Union deutlich den Titel gewinnen und den alten Deutschen Rekord um fast vier Sekunden auf 3:49,95 pulverisieren.

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