Die FINALS am Wochenende: Schnelle Zeiten in ausverkaufter Schwimmhalle

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Der Samstagnachmittag startete mit den schnellen Freistil-Damen und –Herren über 200m. Unsere Staffelstarter der WM mussten nun gegeneinander antreten und lieferten sich spannende Rennen. Bei den Damen setzte sich Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union) schon nach 100m vom Feld leicht ab und rette diesen knappen Vorsprung bis ins Ziel. In 1:58,06 sicherte sie sich den Titel vor Julia Mrozinski (SGS Hamburg), die sich die Silbermedaille holte. Die vier schnellsten Damen blieben in diesem Rennen unter 1:59, was wieder einmal die Klasse unserer 200m Damen zeigt.

Auch bei den Herren blieb es bis zum Schluss spannend. Nach 150m waren drei Männer noch fast gleichauf. Den stärksten Endspurt hatte jedoch Poul Zellmann (SG Essen) und holte sich so den Deutschen Meistertitel in starken 1:47,55. Zweiter wurde ebenfalls der WM-Teilnehmer Jacob Heidtmann (Swim-Team Stadtwerke Elmshorn) in 1:48,45.

Einen neuen Deutschen Altersklassenrekord und eine freudige Überraschungssiegerin konnte man im 200m Lagen Finale der Frauen bewundern. Die erst 15-jährige Zoe Vogelmann (SV Nikar Heidelberg) holte sich ihren ersten Deutschen Meistertitel in schnellen 2:13,32.

Eine souveräne Titelverteidigung gab es bei Marco Koch (SG Frankfurt) über seine Paradedisziplin 200m Brust. In 2:10,15 erschwamm er sich die Goldmedaille und blickte anschließend auf eine wohlverdiente Pause. Vizemeister wurde WM-Teilnehmer Maximilian Pilger (SG Essen), der in 2:11,57 nur knapp langsamer war als bei den Weltmeisterschaften in Gwangju.

Über 200m Rücken der Damen schwamm Nadine Laemmler (Neckarsulmer Sport-Union) von vorne weg das Rennen und sicherte sich am Ende den Sieg in sehr guten 2:10,97.

Im anschließenden 200m Schmetterling Finale der Herren konnte sich David Thomasberger (SSG Leipzig) durchsetzen und zeigte nochmal seine Stärke über diese herausfordernde Strecke. In 1:56,05 blieb er nur wenige Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit.

Beim längsten Finale des Nachmittags gab es einen eindeutigen Gewinner. Florian Wellbrock (SG Magdeburg) schwamm mit seiner eleganten Technik und 35-Sekunden Vorsprung souverän zum Meistertitel. In 14:57,30 konnte er zudem nochmal unter der 15-Minuten Marke bleiben.

Anschließend folgten die Sprintstrecken. Los ging es mit den 50m Schmetterling der Damen, wo sich zum dritten Mal in Folge Aliena Schmidtke (SG Magdeburg) in 26,37 den Titel holen konnte.

Einen deutlichen Sieg gab es ebenso für Ole Braunschweig (SG Neukölln Berlin), der in 25,06 persönliche Bestzeit schwamm und den zweiten Deutschen Meistertitel dieser Meisterschaft gewann.

Über 50m Brust der Damen sorgte erneut Anna Elendt (DSW 1912 Darmstadt) für Aufsehen. Zum ersten Mal blieb sie in 30,97 unter 31-Sekunden und holte sich so deutlich die Goldmedaille und einen neuen Deutschen Altersklassenrekord für 18-jährige.

Im abschließenden A-Finale wurde es nochmal schnell über 50m Freistil der Frauen. Knapp durchsetzen konnte sich Jessica Felsner (SC Aqua Köln) in einer tollen neuen Bestzeit von 25,03. Vizemeisterin wurde WM-Starterin Jessica Steiger (VFL Gladbeck 1921) in 25,11.

Schwimmen live im TV

Am Abschlusstag können unsere Schwimm-Stars nochmal live im TV bewundert werden. Ab 15.15 Uhr heißt es also am Sonntag ZDF einschalten.

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