Mit voller Motivation von der WM zur DM

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Zum Kick Off der 131. Deutschen Meisterschaften Schwimmen (01.-04.08.2019 in Berlin) veranstaltet der Deutsche Schwimm-Verband e. V. (DSV) eine Pressekonferenz im Vienna House Andel’s Berlin unmittelbar neben der SSE, in der seit dem Vormittag bereits Athletinnen und Athleten um Medaillen kämpfen. Mit dabei der amtierende Doppelweltmeister Florian Wellbrock, die amtierende Vizeweltmeisterin Sarah Köhler, DSV-Nachwuchstalent Anna Elendt sowie Team-Chef Schwimmen Bernd Berkhahn und dem Direktor Leistungssport Thomas Kurschilgen. Gemeinsam wird noch einmal auf die WM in Gwangju geschaut und ein Ausblick auf die Wettkämpfe vor heimischem Publikum in Berlin gegeben.

Erst vor vier Tagen gingen die letzten Wettkämpfe in Südkorea vorbei, heute sind fast alle Aktiven aus der Nationalmannschaft in Berlin und damit Teil der DM 2019. Die Athleten bei der Pressekonferenz sind sich einig: Sie freuen sich auf die bevorstehenden Meisterschaften hier in der Bundeshauptstadt und begrüßen vor allem die sportliche Vielfalt durch das Konzept der Finals am kommenden Wochenende. Sarah Köhler: „Ich fand es letztes Jahr in Glasgow schon bei der EM ganz cool, dass mehrere Sportarten zeitgleich ihre Champions ermittelten und die Sportler alle in der Stadt unterwegs waren. Das Konzept, hier in Berlin die Finals auszurichten, finde ich daher ganz toll.“ Auch Florian Wellbrock schaut mit Vorfreude auf die Wettkämpfe: „Ich gehe wirklich motiviert in die Rennen, die SSE-Schwimmhalle ist ja so etwas wie das Mekka für uns Schwimmer, da will man immer dabei sein und sein Bestes geben.“

Unter „sein Bestes geben“ versteht der Weltmeister natürlich auch Titel gewinnen – und das nicht zu wenig: „Ich starte über alle Freistilstrecken von 200 bis 1.500 Metern, dabei möchte die 400 bis 1.500 Meter gewinnen, bei den 200 Metern, bin ich gespannt, was ich da ins Becken bringen kann, die bin ich in letzter Zeit gar nicht geschwommen.“

Anna Elendt ist bei ihrem WM-Debüt in Gwangju über sich hinausgewachsen und hat nicht nur ihre Bestzeit und ihren Altersklassenrekord mehrfach neu aufgestellt, sondern sich auch über die 50m Brust ins Finale geschwommen und einen tollen siebten Platz belegt. In Berlin freut sie sich vor allem über die Unterstützung von Familie und Freunden: „Fast meine ganze Familie ist vor Ort, die werden mich auf jeden Fall anfeuern. Eine Freundin von mir ist auch da, die parallel an den DM im Bogenschießen teilnimmt, vielleicht werden wir uns auch sehen. Ich freue mich auf jeden Fall, hier zu sein und werde mein Bestes geben.“

Das Interesse an den Sportlern ist nach dem WM-Medaillensegen größer geworden, das hat man auch an der gut besuchten Pressekonferenz gesehen. Mit 20 Stunden Live Übertragung im TV bieten die Finals und damit auch die DM Schwimmen eine entscheidende Plattform für den Schwimmsport und seine Athleten, resümiert auch Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen: „Berlin ist nicht nur die Bundeshauptstadt, sondern auch die Sporthauptstadt. Es ist ein tolles Konzept, hier gleich in zehn Sportarten an einem Wochenende die Deutschen Meister zu ermitteln. Da sind wir gerne dabei.“

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