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Philip Heintz auf der DKM-Pressekonferenz: „Wettkämpfe sind das beste Training“

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Die Int. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Schwimmen in Berlin (14. – 17. November) haben am Vorabend des ersten Wettkampftages eine Liebeserklärung aus berufenem Munde erhalten. Lagenschwimmer Philip Heintz schwärmte über die Veranstaltung in der Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark anlässlich der offiziellen Pressekonferenz zur DKM2019: „Ich bin erstmals nach fast zweieinhalb Jahren wieder in Berlin am Start. Es ist immer noch mein Lieblingsbecken, eines der schnellsten, das es überhaupt gibt. Deswegen freue ich mich auf diese DKM. Und ich will mich natürlich hier für die Kurzbahn-EM in Glasgow qualifizieren, um dort in drei Wochen meinen Titel zu verteidigen.“

Der WM-Vierte, der in den beiden Vorwochen mit Erfolg an den Weltcups in Russland und Katar teilnahm, hat sich in dieser Saisonphase ganz bewusst für viele Wettkampfeinsätze entschieden, bis Mitte Dezember wird er fast an jedem Wochenende bei Rennen starten. „Wir haben festgestellt, dass meine Starts, Wenden und Übergänge nicht so gut sind wie damals bei meiner Bestzeit. Damals hatte ich auch viele Kurzbahn-Wettkämpfe gemacht, das ist einfach das beste Training dafür. Deswegen hat die Kurzbahn für mich trotz Olympia in dieser Saison eine große Bedeutung“, erzählte Heintz.

Ähnlich sieht es auch Angelina Köhler. Die Weltcupsiegerin war erst am Dienstag (ihrem 19. Geburtstag) aus dem Trainingslager in Spanien zurückgekehrt. „Dennoch würde ich schon gern wieder die 100m Schmetterling gewinnen (wie bei der DKM im Vorjahr – d.Red.), über 50m Schmetterling muss ich dann sehen, ob es nach meinem ersten Höhentraining schon mit der Spritzigkeit hinhaut. Und ich hoffe sehr, dass ich mich für die Kurzbahn-EM in Glasgow qualifizieren kann.“

Interessantes wusste die Hannoveranerin über die letzten Wochen zu berichten, in denen sie in Spanien auf Tuchfühlung mit den erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) ging. „Mir ist aufgefallen, dass Leute wie Florian Wellbrock oder Sarah Köhlerganz schön viele Kilometer machen. Abschauen konnte ich mir, wie sehr sie alles andere ausblenden können und sich nur auf das Training fokussieren.“ Dass sie bei den gemeinsamen Mahlzeiten auch als Mannschaft gut harmonierten und zusammenwuchsen, hat die Abiturientin ührigens auch sehr genossen.

Den Sprung ins Nationalteam, den Angelina Köhler im Laufe des vergangenen Jahres so gut gemeistert hat, traut Teamcoach Hannes Vitense schon bald auch noch anderen Talenten zu: Mit Anna Elendt, Lukas Märtens und Laura Riedemann habe der DSV eine tolle Jugendgeneration ausgebildet, und schon bei der DKM könnten noch weitere Namen im Spitzenbereich auftauchen. Isabell Gose, Zoe Vogelmann und Artem Selin seien dafür Kandidaten. „Aber wir werden nicht hektisch dabei sein und junge Athleten in Hinblick auf ihre ersten Olympischen Spiele unter Druck setzen. Man muss ihnen Zeit geben zu wachsen – und das werden wir“, betonte Vitense. Die DKM sind ein perfekter Platz dafür.

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