#starwatch – Franziska Hentke: Auf dem Weg zum Dutzend

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Vor genau einem Jahr verbrachte Franziska Hentke schon mal fast einen ganzen Monat lang in Tokio, dem Gastgeber der Olympischen Spiele 2020. Die U-Bahn gefiel ihr viel besser als jene in Berlin, die Sauberkeit der Stadt insgesamt, die Strukturiertheit der Abläufe und die Höflichkeit der Menschen dort. „Mir gefällt die Mentalität der Japaner“, erzählte die Schmetterlings-Spezialistin hinterher.

Das sind schon mal gute Voraussetzungen für den womöglich finalen sportlichen Höhepunkt in der Karriere der 30-Jährigen. „Ich bin weiterhin gut für eine Medaille und greife in Tokio noch einmal an“, erklärte Hentke selbst. Nach EM-Gold 2016 und WM-Silber 2017 war die Magdeburgerin im vergangenen Sommer WM-Vierte geworden. Und nicht nur sie selber hatte hinterher das Gefühl gehabt, das in Südkorea eigentlich viel mehr drin gewesen wäre. Denn in den Wochen direkt nach der WM war sie plötzlich viel besser in Form als noch in Südkorea selbst.

Trainer Bernd Berkhahn will daher methodische Anpassungen vornehmen, um auf diese Erkenntnis zu reagieren. Ihren aktuellen Leistungsstand wird Hentke nun aber erst einmal bei der DKM unter Beweis stellen und sie will dabei ihre lange Siegesserie ausbauen. Schon 2008 hatte sie den ersten ihrer bislang elf deutschen Kurzbahn-Titel gewonnen.

 

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