Tag Drei der DKM und 7 Altersklassenrekorde im Finalabschnitt

Veröffentlicht am

Ganze Sieben Altersklassenrekorde wurden im Finalabschnitt am Samstag aufgestellt. Den Auftakt machten die 800m Freistil der Männer. Als Sieger, und somit neuer Internationaler Deutscher Kurzbahnmeister 2018, ging Ruwen Straub vom SV Würzburg 05 in 07:37,52 hervor. Knapp hinter ihm belegte Sören Meißner, ebenfalls vom SV Würzburg 05, den zweiten Platz in einer Zeit von 07:37,73. Die Bronzemedaille mit einem neuen Altersklassenrekord in 07:40,60 geht an Sven Schwarz (Jahrgang 2002). Doch das sollte nicht der Letzte in diesem Finale bleiben, denn auch Silas Beth (Jahrgang 2003) stellte mit seiner Zeit von 07:53,82 über die 800m Freistil einen neuen Altersklassenrekord auf. In der Junioren-Wertung konnte Christian Keber vom SC Wiesbaden 1911 mit weitem Vorsprung von über 11 Sekunden (07:53,80) zum zweitplatzierten Niklas Frach eindeutig für sich entscheiden.

In den sich anschließenden 1500m Freistil der Frauen bewies Leonie Antonia Beck, dass ihr der Titel der Deutschen Kurzbahnmeisterin zu Recht gebührt – in einer Zeit von 15:47,43 schlug die Würzburgerin mit großem Abstand vor ihren Konkurrentinnen an und sicherte sich die Goldmedaille. Neben ihr auf dem Podest standen Celine Rieder (16:05,56) und Josephine Tesch (16:12,11). Letztere entschied damit die Junioren-Wertung als neue Junioren-Kurzbahnmeisterin für sich.

Bei den 100m Rücken der Frauen erschwamm sich Nadine Laemmler von der Neckarsulmer Sport-Union in 00:57,74 den Sieg vor Nina Kost (00:58,42) und Johanna Roas (00:59,76). Auf der gleichen Strecke bei den Männern konnte Neu-Berliner Andreas Wiesner in einem spannenden Finalrennen das oberste Podest-Treppchen in einer Zeit von 00:51,61 für sich gewinnen. Knapp vier Zehntel trennen den Erstplatzierten von Michael Schäffner (00:51,97), der die Silbermedaille mit nach Hause nehmen kann. Dritter wurde Lukas Löwel in einer Zeit von 00:53,07.

Den nächsten Kracher und gleichzeitig dritten Altersklassenrekord des Abends landete Anna Elendt vom DSW 1912 Darmstadt über 50m Brust in schnellen 00:30,82. Damit ließ sie erfolgreich die Zweit- und Drittplatzierten Alice Ruhnau (00:31,20) und Emilie Boll (00:31,21) hinter sich, die nur eine Hundertstel voneinander trennen.

Die gleiche Strecke bei den Männern konnte mit knapp zwei Zehnteln Vorsprung Erik Steinhagen von der SG Neukölln Berlin in 00:26,64 für sich entscheiden. Max Ziemann schwamm in 00:26,86 zu Silber, Christian Vom Lehn landete auf Rang drei (00:27,31).

Eine neue Internationale Deutsche Meisterin hat die SG Mittelfranken in ihren Reihen. Über die 200m Lagen dominierte Franziska Weidner und gewann das Finalrennen in 02:09,30. Hinter ihr reihten sich Alexandra Wenk (02:11,04) und Zoe Vogelmann (02:12,09) auf Rang zwei und drei ein.

In der Männerwertung der 200m Lagen kann sich David Thomasberger verdient als neuer Meister betiteln. In 00:54,99 schnappte der Schwimmer von der SSG Leipzig den Titel seiner Konkurrenz vor der Nase weg. Die Silbermedaille geht nach Heidelberg an Johannes Hintze (01:55,83), die Bronzemedaille nach Wiesbaden an Felix Ziemann (01:57,10).

Den krönenden Abschluss des dritten Finalabschnitts (oder von den Sprechern in der Halle auch liebevoll das „Dessert“ genannt), machten die 50m Freistil.
Bei den Frauen setzte sich Jessica Felsner in 00:24,28 knapp mit vier Hundertsteln Vorsprung vor der zweitplatzierten Nina Kost durch. Dritte des spannenden Rennens ist Angelina Köhler (Jahrgang 2000), die einen neuen Altersklassenrekord in 00:24,80 aufstellte. Mit Rosalie Kleyboldt (Jahrgang 2003) und Amelie Zachenhuber (Jahrgang 2004) regnete es den fünften und sechsten Jahrgangsrekord des Abends.

Zu guter Letzt triumphierte Artem Selin (Jahrgang 2002) bei den 50m Freistil der Männer, der in einer Zeit von 00:21,53 ebenfalls einen neuen Altersklassenrekord für sich verzeichnen kann.

Morgen ist der letzte Tag der DKM 2018 und wir freuen uns auf weitere spannende Rennen.

Weitere Neuigkeiten von den 131. Deutschen Meisterschaften Schwimmen 2019