Überraschung: Schäffner bezwingt Wiesner über 50m Rücken

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Im letzten Abschnitt der diesjährigen Int. Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften haben sich die Teilnehmer noch einmal spannende Rennen geliefert.

Den Auftakt machte das Finale über 100m Lagen der Frauen, welches Julia Mrozinski (SGS Hamburg) souverän für sich entschied. In 01:00,91 Minuten schlug sie vor Marlene Hüther (01:01,48) und Franziska Weidner (01:01,53) an und sicherte sich den Titel. Die Goldmedaille in der Männerwertung schnappte sich David Thomasberger in einer Zeit von 52,95 Sekunden, gefolgt von Julius Flohr in 53,33 Sekunden und Max Ziemann mit 54,28 Sekunden.

Für den ersten Altersklassenrekord an diesem Abend sorgte Isabel Gose (Jahrgang 2002) über die 400m Freistil. Mit einem Ergebnis von 04:02,34 Minuten musste sie sich dennoch Leonie Antonia Beck geschlagen geben, die neunzehn Hundertstel schneller war und sich somit den Sieg sicherte. Dritte wurde Josephine Tesch in 04:06,83 Minuten.

Das nach den Vorläufen noch für so eng erklärte 400m Freistil Finale der Männer, konnte Poul Zellmann in einem Abstand von fast fünf Sekunden für sich entscheiden. In einer Zeit von 03:40,15 Minuten war er deutlich zügiger als der Zweitplatzierte Robin Backhaus (03:45,29) und der Drittplatzierte Aleksi Schmid (03:45,37). Auch hier konnte ein neuer Alterklassenrekord im Jahrgang 2002 durch Sven Schwarz (03:46,61) aufgestellt werden. Schwarz landete mit seiner Zeit auf Platz fünf im A-Finale. Im B-Finale verbesserte Silas Beth die Bestmarke für den Jahrgang 2003 mit 03:49,70 Minuten.

Anschließend wurde  Angelina Köhler (Jahrgang 2000) zur neuen Deutschen Kurzbahnmeisterin über 100m Schmetterling gekürt und stellte zudem einen neuen Altersklassenrekord in 57,42 auf. Zweite wurde Lisa Höpink in 57,93 Sekunden und den dritten Rang sicherte sich Alexandra Wenk in 58,89 Sekunden.

Auch Alexander Kunert konnte sein Können erneut unter Beweis stellen und gewann das 100m Schmetterling Finale in souveränen 51,95 Sekunden. Mit 52,49 Sekunden reihte sich Fleming Redemann hinter ihm ein. Zur Bronzemedaille schwamm sich Christoph Fildebrandt in 52,53 Sekunden, der auch nicht zum ersten Mal auf dem Podest der DKM zu sehen war. Kirill Lammert (Jahrgang 2003), der im B-Finale vierter wurde, konnte sich über einen neuen Jahrgangsrekord in 54,33 Sekunden freuen.

Über die 200m Brust der Frauen setzte sich Michelle Lambert zum Ende des Rennens deutlich von der Konkurrenz ab und gewann ihren ersten DKM Titel in 02:23,87 Minuten. Franziska Weidner schlug knappe zwei Sekunden nach der Potsdamerin an. Mit einem weietren Altersklassenrekord an diesem Abend schwamm sich Malin Grosse auf den dritten Platz in 02:25,77 Minuten. Bei den Männern hatte Ruben Reck das Rennen deutlich im Griff. Er siegte mit knapp zwei Sekunden Vorsprung in 02:07,60 Minuten. Neben ihm auf dem Podest standen Alexander Kühling (02:09,45) und Yannes Merlin Willim (02:09,67).

Die 50m Rücken der Frauen dominierte Nadine Laemmler, die als Einzige unter 27 Sekunden schwamm (26,91). Knapp dahinter, mit 27,28 Sekunden, konnte sich Nina Kost den zweiten Platz sichern und mit 27,61 Sekunden erschwamm sich Johanna Roas die Bronze Medaille. In der Altersklasse 2003 hat Kim Kirstin Krüger in 27,87 Sekunden den alten Jahrgangsrekord zum zerschmettert. Mit diesem Ergebnis reichte es im Finale allerdings nur für Rang vier.

Den krönenden Abschluss an diesem letzten Wettkampftag lieferte Michael Schäffner über die 50m Rücken, über die er den zweifachen Deutschen Kurzbahnmeister und Titelverteidiger, Andreas Wiesner, bezwingen konnte. Mit 23,84 Sekunden sorgte er für die wohl größte Überraschung des Tages. Neun Hundertstel trennten den alten Favoriten Wiesner vom erträumten Sieg. Über die Bronzemedaille freute sich Lukas Löwel, der in 24,10 Sekunden anschlug.

Damit geht der letzte spannende Wettkampftag der DKM 2018 zu Ende. Wir bedanken und bei allen Teilnehmern, Kampfrichtern, Volunteers und den zahlreichen Gästen, die eine Woche vor Weihnachten den Weg in die Schwimmhalle gefunden haben.

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